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Vorarbeiten zur Beplankung

Bei der Rumpfbeplankung wird die Nagelung bzw. Dübel realisiert.

Da das Dübeln der Planken etwas zeitaufwändig und recht eintönig ist, wieder diese Arbeit schon vor der Beplankung vorbereitet, sodass die jeweils einzelnen Bauphasen damit beendet werden können.

  • Dübelhölzer herstellen 
  • Dübelhölzer herstellen 
  • Dübelhölzer herstellen 

die erste Planke

Als Basis für den Beginn der Rumpfbeplankung zeichne ich die Oberkante des Bergholzes.

Ich übertrage die Maße aus dem Plan grob mit einem Zirkel, fixiere ein 4x4-mm-Kunststoffprofil auf dem Rumpf und zeichne die Linie. Da sich das Polystyrol-Profil ohne zu brechen gut biegen und anschmiegen lässt, nutze ich es als Strakleiste und erhalte so einen fließenden Kurvenverlauf.

  • Verlauf der ersten Planke markieren 
  • Verlauf der ersten Planke markieren 
  • Verlauf der ersten Planke markieren 

Da die Leiste für das Bergholz wegen der Abmessungen etwas "störrischer" ist, klebe ich erst die unterste Leiste am Schanzkleid und nutze diese dann quasi als Stoßleiste beim Fixieren des Bergholzes.

  • erste Planke kleben 
  • erste Planke kleben 
  • erste Planke kleben 

Zum Anpassen der Leiste auf die exakte Länge von der Sponung am Steven zur Position der ersten Laschung, nutze ich ein flaches Kunststoffprofil. Das lässt sich gut an der Rundung am Bug anschmiegen, eine Holzleiste würde brechen.

Die Variante mit dem Profil ist genauer als die Verwendung eines Stechzirkels, der würde falsche Maße liefern.

  • korrekte Maße ermitteln 
  • korrekte Maße ermitteln 
  • korrekte Maße ermitteln 

Die erste Planke ist verklebt. Dort wo die Leiste in die Sponung "greift", gibt es einen sauberen Abschluss am Steven.

  • erste Planke geklebt 
  • erste Planke geklebt 
  • erste Planke geklebt 

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Nach 329 Baustunden ist der Rumpf komplett beplankt, es wurden 1.600 Dübel verarbeitet.

Mein erster Versuch einen Rumpfkorpus mit der Methode der Spantverfüllung zu bauen, hat sich echt gelohnt und ich kann es nur empfehlen.

Die Linien sind perfekt und ich bin sehr zufrieden mit dem Ergebnis.

Je mehr Aufmerksamkeit und Mühe in den Herstellung des Basiskorpus gesteckt wird, um so leichter ist die spätere Beplankung. Der hier noch ungeschliffene Rumpf lässt gut die saubere Vorarbeit erkennen.

  • der Rumpf ist komplett beplankt 
  • der Rumpf ist komplett beplankt 
  • der Rumpf ist komplett beplankt 
  • der Rumpf ist komplett beplankt 

Rumpf schleifen

Erstschliff der Beplankung - für etwa 30 % der Backbordseite habe ich ca. 2 Stunden geschliffen. Erst trocken mit 80er-Körnung dann Firnis-Feuchtschliff mit 100er-Körnung.

Die Makroaufnahme ist gnadenlos, zeigt aber schön wo ich noch einmal schleifen muss. Schon das Zwischenergebnis ist sehr zufriedenstellend.

Die Dübelung ist gut sichtbar, jedoch nicht allzu präsent. Auch die Bleistift-Kalfaterung fügt sich gut ins Gesamtbild.

Die Beplankung im Vorher-/Nachher-Vergleich.

  • vor dem Schleifen 
    vorher
  • nach dem ersten Grundschliff 
    nachher

Während der Schleifarbeiten sind mir Druckstellen im Holz aufgefallen, die durch Stoßnadeln und Klemmen beim Fixieren der Planken verursacht wurden.

Da die Oberfläche aber lediglich gequetscht und nicht aufgerissen wurde, ließen sich diese Stellen mit etwas Wasser und der heißen Formspitze wieder ausbügeln.

  • Druckstellen im Holz reparieren 
  • Druckstellen im Holz reparieren 
  • Druckstellen im Holz reparieren 
  • Druckstellen im Holz reparieren 

Der Rumpf ist geschliffen und mit einer ersten Schicht Firnis behandelt.

  • der Rumpf ist komplett geschliffen 
  • der Rumpf ist komplett geschliffen 
  • der Rumpf ist komplett geschliffen 
  • der Rumpf ist komplett geschliffen 
  • der Rumpf ist komplett geschliffen 
  • der Rumpf ist komplett geschliffen 
  • der Rumpf ist komplett geschliffen 
  • der Rumpf ist komplett geschliffen 
  • der Rumpf ist komplett geschliffen 
  • der Rumpf ist komplett geschliffen 

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