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Auf Grund der Abmessungen der Berghölzer von 3x8 mm, ist Vorbiegen am Bug Pflicht.

  • Biegen der Berghölzer 
  • Biegen der Berghölzer 

Die Leiste hat längst zum Rumpf noch eine Biegung über die "hohe Kante", die jedoch nicht so extrem ausfällt und sich mit entsprechendem Druck gegen die Nachbarplanke formen lässt.

Dafür fertige ich mir noch ein paar Stufenklötze aus Acrylglas, mit denen ich gleichzeitig gegen den vorherigen Plankengang und den Rumpf drücken kann.

  • Anfertigung von Plankenklemmen 
  • Anfertigung von Plankenklemmen 
  • Anfertigung von Plankenklemmen 

Die Stufenklötze im Einsatz sind sehr effizient und man kann selbst das etwas widerspenstige Bergholz nahtlos an den anderen Plankengang anpressen.

  • Plankenklemmen in Aktion 
  • Plankenklemmen in Aktion 
  • Plankenklemmen in Aktion 

Gegenüber den anderen Planken sind die Berghölzer etwas stärker.

Damit die gelaschte Planke wie eine Leiste aus Vollholz über die hohe Kante gebogen werden kann, ohne dass sich die Laschung löst, habe ich auf der Rückseite eine Fuge gefräst und ein Stück Holz zur Stabilisierung eingeklebt.

  • Stabilisierung der Laschung zum Biegen über die hohe Kante 
  • Stabilisierung der Laschung zum Biegen über die hohe Kante 
  • Stabilisierung der Laschung zum Biegen über die hohe Kante 
  • Stabilisierung der Laschung zum Biegen über die hohe Kante 

Die Püttingseisen laufen später durch das Bergholz, die Nuten dazu fräse ich noch vor dem Verkleben.

  • Nuten für die Püttingseisen 
  • Nuten für die Püttingseisen 

Beide Berghölzer sind verklebt.

  • beide Berghölzer sind verklebt 
  • beide Berghölzer sind verklebt 
  • beide Berghölzer sind verklebt 
 
Bergholz an der Statenjacht Utrecht (Quelle: Statenjacht Utrecht)

In einer späteren Bauphase, nach dem kompletten Schliff und Lackierung des Rumpfes, wurden abschließend, in Anlehnung an die Jacht Utrecht, die Berghölzer verbolzt.

Dazu habe ich mir eine Bohrschablone aus Acrylglas angefertigt, eine Führungsnut gefräst, die der Breite der Berghölzer entspricht, sodass beim Markieren der Löcher exakte Abstände zu den Kanten realisiert werden können.

Mit den versetzten Bohrungen in der Schablone, genau wie bei den Dübeln der Rumpfbeplankung und der Nagelung der Decks, habe ich dann wieder die Bolzenlöcher erst einmal mit einer Nadel markiert und dann mit einem Drillbohrer gebohrt.

So kann ich gewährleisten, dass die Löcher in der Schablone nicht durch direktes Bohren ausleiern und gleichbleibende Abstände der Bohrungen in den Berghölzern eingehalten werden können.

  • Bohrschablone für die Bolzen an den Berghölzern 
  • Bohrschablone für die Bolzen an den Berghölzern 
  • Bohrschablone für die Bolzen an den Berghölzern 
  • Bohrschablone für die Bolzen an den Berghölzern 

Für die Bolzen verwende ich brünierte Mininiete aus Messing.

Um Klebereste zu vermeiden, habe ich die Bohrungen für die Bolzen 1/10 weniger als der Schaftdurchmesser gebohrt und die Niete dann wie einen Nagel in das Holz geschlagen.

Um den Abrieb der Brünierung am Bolzenkopf zu verhindern, habe ich einen Kunststoffhammer verwendet.

  • Bolzen für die Berghölzer 
  • Bolzen für die Berghölzer 
  • Bolzen für die Berghölzer 
  • Bolzen an den Berghölzern 

es geht weiter mit der Beplankung des äußeren Schanzkleides...


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